Was für ein Gedränge! – Und Simon Fend macht einfach Tabula Rasa

21. August 2026 Aus Von Engel Norbert

Der 8. Pool Sommercup 2026 war nichts für schwache Nerven.

Da taucht plötzlich ein Spieler ganz vorne auf, den bisher kaum jemand auf der Rechnung hatte. Der blaue Blitz meldet sich zurück. Ein aus dem Snooker bestens bekannter Jürgen Reis mischt plötzlich auch die Pool-Elite auf. Und beide Halbfinalspiele müssen tatsächlich auf Hill-Hill entschieden werden.

Kurz gesagt:

Was für ein Gedränge!

Nur einen schien das alles überhaupt nicht zu interessieren.

Simon Fend.

Der schaute sich das Treiben offenbar kurz an, ging anschließend ins Finale und machte:

BAM. 4:0. 20 Minuten. Fertig. Turniersieg. 😂

Markus Schwarzl – wo kommst DU denn plötzlich her?

Fangen wir aber von vorne an.

Markus Schwarzl.

Bisher spielte er in den großen Geschichten dieses Sommercups eigentlich keine Rolle.

Und plötzlich steht der Mann im FINALE!

Während sich die bekannten Namen gegenseitig das Leben schwer machten, spielte sich Markus still und leise immer weiter nach vorne.

Keine große Ankündigung.

Kein Trommelwirbel.

Einfach gewinnen.

Und irgendwann stellte sich die Frage:

Moment einmal … Markus Schwarzl? Finale?

Ja!

Genau das macht den Sommercup aus.

Du kannst wochenlang unter dem Radar fliegen – und plötzlich gehört dir die große Bühne.

Der blaue Blitz ist wieder da!

Und dann sah man ihn wieder:

Nico Wiedenbauer.

Unseren blauen Blitz.

Nach seinem sensationellen Sommercup-Sieg und dem legendären Motto „Neue Brille, neue Sicht – also Sieg“ war es zuletzt etwas ruhiger um ihn geworden.

Diesmal meldete er sich eindrucksvoll zurück.

Halbfinale!

Und dort wurde es richtig eng.

Kein Durchmarsch, kein klares Ergebnis.

Hill-Hill.

Ein einziger Frame entscheidet über Finale oder Platz 3.

Genau diese Situationen machen den Sommercup inzwischen so unglaublich spannend.

Und plötzlich spielt Jürgen spitzenmässig Pool

Auf der anderen Seite des Rasters tauchte ein Name auf, den wir aus einer anderen Sommercup-Welt bereits bestens kennen:

Jürgen Reis.

Beim Snooker Friends Sommercup hat er längst gezeigt, was er am grünen Tisch draufhat.

Offensichtlich dachte er sich:

Warum eigentlich nur Snooker? 😄

Also Queue geschnappt, Pool gespielt – und ebenfalls bis ins Halbfinale marschiert.

Und natürlich wurde auch dieses Halbfinale zu einem Krimi.

Wieder:

Hill-Hill!

Zwei Halbfinalspiele.

Zweimal maximale Distanz.

Vier Spieler drängen Richtung Finale.

Mehr Spannung geht kaum.

Und Simon?

Tja.

Während sich rundherum alle gegenseitig bis zum letzten Ball bekämpften, wartete da noch Simon Fend.

Einer, der diesen Sommercup kennt.

Einer, der weiß, wie man Turniere gewinnt.

Und einer, der offenbar beschlossen hatte, dass ihm das ganze Drama an diesem Abend zu anstrengend ist.

Finale gegen den sensationell aufspielenden Markus Schwarzl.

Man erwartete nach diesen Halbfinal-Krimis natürlich die nächste Schlacht.

Vielleicht Hill-Hill Nummer drei?

Vielleicht die nächste Sensation?

Simon hatte eine andere Idee.

1:0.

2:0.

3:0.

4:0.

Nach ungefähr 20 Minuten war Schluss.

Tabula Rasa.

Keine Diskussion.

Keine Zitterpartie.

Simon Fend – Turniersieger.

BAM…..

Endstand:

  1. Simon Fend
  2. Markus Schwarzl
  3. Jürgen Reis
  4. Nico Wiedenbauer

Und jetzt herrscht auch vor Platz 16 Gedränge!

Das Gedränge findet längst nicht nur am Billardtisch statt.

Auch in der Gesamtwertung wird es rund um den magischen 16. Platz richtig eng.

Und jetzt kommt der entscheidende Punkt:

Nur noch EINE Chance!

Nur noch ein Pool Sommercup bleibt, um die entscheidenden Punkte für die Masters-Qualifikation zu sammeln.

Und selbst dort beginnt der Kampf bereits vor dem ersten Stoß.

15 Startplätze sind schon vergeben.

Nur noch:

EIN STARTPLATZ FREI!

Wer also noch einmal angreifen möchte, muss sich beeilen.

Danach gibt es keine zweite Chance mehr.

Und für einige Spieler wird der letzte Sommercup damit zum echten Endspiel um das Masters.

Plötzlich wird gerechnet.

Wer muss wie weit kommen?

Wer darf nicht zu viele Punkte holen?

Reicht Platz 9?

Braucht es das Viertelfinale?

Oder muss vielleicht sogar ein Halbfinale her?

Genau diese Rechnerei macht den letzten Abend noch einmal richtig spannend.

Der 8. Pool Sommercup hat jedenfalls schon einmal gezeigt, was uns erwarten könnte:

Zwei Hill-Hill-Halbfinals.

Ein Überraschungsfinalist.

Der blaue Blitz zurück auf dem Podest.

Ein Snookerspieler mitten in der Pool-Elite.

Und Simon Fend, der dem ganzen Chaos zuschaut und anschließend sagt:

„So, jetzt reicht’s.“

4:0. BAM. Fertig. 😂

Der letzte Pool Sommercup kann kommen.

Und eines ist jetzt schon sicher:

Das Gedränge wird nicht weniger.